Martin Kubli : Meine zwei ersten Wochen

09. September 2013 von Adrian Christen Veröffentlicht unter snowflake inside Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , ,

 

Martin Kubli und sein Smartphone

Martin liebt mobile Geräte!

3,4,5 mal die SBB App öffnen um nochmals sicher zu gehen, dass ich den Zug auch ja nicht verpasse, während ich mir überlege wie ich mein Tablet mitnehme. Den alten Schulrucksack möchte ich eigentlich nicht wieder benutzen müssen. Ich entscheide mich für eine kleinere Ausführung und mache mich mit dem Fahrrad auf den Weg zum Bahnhof, eine Stunde später werde ich herzlich begrüsst und warte ein wenig nervös auf meine Mitpraktikanten.

Tage später ist bereits alles anders: Das Pendeln ist schon selbstverständlich, das Tablet bleibt zu Hause, ich verbringe nun eh den ganzen Tag vor dem Bildschirm, am Abend sieht man auf den Tag zurück und hat wirklich das Gefühl etwas geleistet zu haben, nicht selbstverständlich nach über 10 Jahren Schule.

Die erste Woche ist ziemlich speziell: Ich habe schon mehr als einen Vortrag, ein paar Schulungsstunden und einen Auftrag ohne klares Ziel. Eigentlich gibt es schon ein Ziel, doch ist dies offener angelegt als ich es gewohnt bin: Ich soll eine Website mit Typo3 machen. Nun, ok, ich plane mal meine Tasks und verschätze mich total. Schlussendlich ist das Endprodukt aber gar nicht so schlecht, glaub ich. Ein eigenes Template und ein paar kleine Frontend Plugins. Auf jeden Fall habe ich das Gefühl wirklich etwas gelernt zu haben. Ich denke das liegt an der Arbeitsmoral die ich hier habe, welche einfach viel höher ist als ich es von mir ehrlich gesagt gewohnt bin. Aber wer würde nicht gerne Arbeiten, wenn man rundherum nette Personen hat und doch konzentriert arbeiten kann?

Die zweite Woche, fühlt sich an als wäre ich schon in Zürich zu Hause. Ich plane meine Tasks, kenne die Abfahrtszeiten des Zuges auswendig (immer 11 ab, witziger weise in beide Richtungen) und gehe in den Mittag, wenn ich ein Knurren in der Bauchregion bemerke. Was ich ein wenig vermisse ist das Programmieren. Im Moment recherchiere ich vor allem und schreibe Dokumentationen, welche ich später vortragen muss, aber wenn ich mitbekomme wie meine Mitarbeiter um mich herum scheinbar viel Arbeit haben, habe ich das Gefühl ich sollte froh um meine Aufgaben sein. Zum Glück finde ich nebenher trotzdem noch ein wenig Zeit um mit CSS3 zu „spielen“.

Ich denke mich erwartet ein spannendes Jahr, auf welches ich mich sehr freue!

 

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