SEO mit Google-Webmaster-Tools

14. Juni 2013 von Mathias Nöthiger Veröffentlicht unter Online Marketing/Social Media Verschlagwortet mit ,

Im Vergleich zu anderen SEO-Tools profitiert man bei den Google-Webmaster-Tools nicht nur, dass diese komplett kostenlos sind, sondern auch von Google direkt stammen.

Mit den Webmaster-Tools kann man Google dabei helfen, den Inhalt einer Website besser zu verstehen und zu finden, um diesen dadurch im Ranking zu steigern. Diese Tools sind ein Muss für jeden Webmaster und lassen sich auch mit Google-Analytics verknüpfen.

Die Webmaster-Tools wurden stark um- und ausgebaut

Google_Webamster-Tool_Dashboard

  • Sie sind neu viel übersichtlicher; v.a. wenn man mehrere Sites verwaltet
  • Ein neu gestaltetes Dashboard informiert auf einen Blick über den Crawling-Status oder aufgetretene Errors.
  • Es lassen sich Subdomains und Ordner einer Site analysieren
  • Mehrere Personen können eine Domain verwalten, es gibt 3 Berechtigungsstufen (verwalten, bearbeiten, nur sehen)
  • Neu erhält man Benachrichtigungen bei Änderungen oder Problemen
    (z.B. abgelaufenes SSL-Zertifikat), die Nachrichten sind zentral oder pro Site verfügbar und konfigurierbar.

Mit den Google-Webmaster-Tools kann ich folgendes tun

Konfiguration

  • Bei Länder-unabhängigen Domains (com org etc.) bestimmen, zu welchem Markt oder geographischer Region die Site gehört.
  • Sites mit Sprach-Parametern einzeln einrichten (www.beispiel.com/de/..)
  • Die Crawling-Geschwindigkeit einstellen und damit die Serverlast seiner Site durch Google beeinflussen.
  • Die Google Sitelinks, lassen sich zwar nicht bestimmen, aber durch „abwerten“ beeinflussen.
Site-Links beeinflussen

Mit Google Webmaster-Tools kann ich die sog. Site-Links beeinflussen

  • URL-Parameter filtern, damit Google identische Seiten nicht als mehrere Seiten indexiert.
  • URL-Parameter spezifizieren, um Google mitzuteilen, was Sie bewirken (z.B. Sortierung, Übersetzung).
  • Google gezielt auf Domain-Name-Wechsel aufmerksam machen. Dabei sollte zudem auf eine möglichst identisch aufgebauten Seitenstruktur geachtet werden.

Status

  • Nicht gefundene Seiten aufspüren (Dead links, 404er)
  • Blockierte URLs prüfen nach unterschiedlichen User-Agents und Google-Crawler (Mobile, Bilder-Suche, …)
  • Die Indexierung für eine spezifische Seite einer Site anstossen; z.B. damit eine Seite mit einem kurzfristig erfasster Event möglichst rasch indexiert wird.
  • Sehen, wie viele URLs einer Site indexiert wurden
  • Anzeigen, ob Schad-Code/ Malware auf der Site durch Google erkannt wurde

Zugriffe

  • Herausfinden, welche Suchanfragen zur eigenen Website führten
  • Herausfinden, welche Seiten am häufigsten als Suchresultat aufgeführt (Impressionen) waren und auch tatsächlich angeklickt wurden;
    Filterbar nach User-Agent oder Standort.
  • Sehen, wie viel mal und woher auf die eigene Site verlinkt wird.
  • Sehen, welcher Inhalt wie oft und woher verlinkt ist.

Optimierung

  • URLs aus dem Google Index gezielt entfernen
  • Mehrfach selbe Inhalte (Duplicate Content) in Meta-Tags oder Titel-Tags finden.
    Nur eine eindeutige Beschreibung einer Seite gibt Google bzw. letztlich dem Suchenden einen Hinweis, welche Seite die richtige ist.
  • Herausfinden mit welchen Begriffen Google den Webauftritt assoziiert
    Diese Begriffe sollten mit denen übereinstimmen, von man erwartet, dass User danach suchen und zur eigenen Site finden sollten.
  • Prüfen, ob die Site strukturiere Daten enthält (Rich snipplets, Semantik).
    Dies könnten z.B. Kennzeichnungen im Code sein, welche bei Zahlen im Inhalt, Google gezielt darauf hinweisen, dass es sich dabei um eine Telefonnummer handelt oder den Preis eines Produktes.
    Falls nicht vorhanden, zeigt Google mittels Video und weiterführenden Informationen worum es sich dabei handelt.
  • Wenn ein CMS oben genannte semantischen Datenauszeichnungen nicht generiert, kann mittels den Webmaster-Tools die Seite manuell getaggt werden. So lässt sich beispielsweise bei News, der Titel, das Bild, das Datum etc. gezielt bezeichnen. Google erkennt automatisch ähnlich aufgebaute Seiten und schlägt diese zum automatischen Taggen vor. Neben Artikeln, lassen sich Ereignisse, Filme oder Produkte mit mehreren Eigenschaften taggen.
Bestehende Website nachträglich taggen

semantischen Datenauszeichnungen mittels den Webmaster-Tools manuell taggen

snowflake hilft

Suchmaschinen-Optimierung ist ein breites Feld mit vielen Möglichkeiten von „do and dont’s“. snowflake hilft den Kunden dort anzusetzen, wo die beste Wirkung erzielt werden kann. Wir orientieren uns an den Empfehlungen von Google und finden nachhaltige Lösungen.

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4 Gedanken zu “SEO mit Google-Webmaster-Tools

  1. Danke für diesen tollen Beitrag. Die Webmaster-Tools werden tatsächlich imnmer noch vernachlässigt, auch von SEO-Agenturen. Dabei sollte der erste Schritt bei jeder SEO-Strategie die Analyse der Website über das Webmaster-Tool sein. Du scheinst zu den besseren SEO-Strategie Firmen zu gehören, die das auch machen – finde ich super! Mach weiter so!

  2. Hallo und Danke für den Beitrag. Ich denke, die GWT werden in Zukunft noch wichtiger. Bereits jetzt gibt es zahlreiche Informationen. Ich bin mal gespannt, ob Google das noch ausweitet und so andere SEO-Tools den Kampf ansagt.

  3. Hallo,
    vielen Dank für den guten Beitrag!
    Ich arbeite hauptsächlich mit den Webmaster-Tools von Google, da diese sehr übersichtlich strukturiert und leicht zu bedienen sind. Eine Analyse von Webseiten ist für ein SEO sowieso nötig. Da ergibt es Sinn, wenn die zur Verfügung gestellten Tools von Google genutzt werden.