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Shoppen in Tokio!

Und da soll noch jemand sagen, dass Shoppen was typisch frauenspezifisches ist...

Bei Yamashiroya wird auch der grösste Macker zumShopping- Addicted...

 

Beweise gefällig?

 

OpenSource World Tokyo mit TYPO3

1. und 2. Juli 2009 im Tokyo International Forum

Während 2 Tagen hat snowflake Japan gemeinsam mit TUGJ (TYPO3 UsersGroup Japan) TYPO3 an interessierte Besucher der OpenSource World präsentiert. Parallel zur OpenSource World fanden weitere Events in der gleichen Location statt. Die Themen: Cloud Computing, Green IT World und GridWorld. Eine gute Mischung also aus zukunftsweisenden IT Themen, dementsprechend kamen auch interessante Gespräche zustande. Auch das Treffen mit den weiteren Open Source Projekten hier in Japan war sehr wertvoll.

OpenSource World Tokyo

TYPO3 Messestand

Mit einer TYPO3 Live-Demonstration, Broschüren, Plakat und motivierten TYPO3 Usern haben wir die doch mehrheitlich Business-orientierten Besucher von "Europe's No.1 OSS CMS" zu überzeugen versucht. Bestimmt generiert unsere Aktivität den einen oder anderen zusätzlichen Download von TYPO3 aus Japan.

TYPO3 Messestand

Doch zuerst Hände desinfizieren!

Der H1N1-Virus bereitet den überaus sicherheitsbedachten Japaner ziemlich sorgen. So wurden alle Messebesucher beim Eingang freundlich aufgefordert, die Hände zu desinfizieren. Also in so einer sauberen Messeumgebung habe ich mich noch selten aufgehalten...

Hände desinfizieren im Tokyo International Forum

Open Source in Japan auf die gemütliche Art

Linux Cafe in Akihabara

Linux Cafe in Akihabara

Auch mal eine andere Art den Open Source Gedanken zu verbreiten...

Das Linux Café liegt im Herzen des Tokyoter Stadteil Akihabara - dem absoluten Mekka für alle Elektronik Freaks. Wer sich nach stundenlangem Stöbern zwischen Gamehalls, Computergadgets, Innovationen und Plunder mal erholten möchte, dem ist dieses Café sehr zu empfehlen.

 


Und für unseren "Aussenposten" sicher auch interessant: Das Cafe kann zu vernünftigen Preisen gemietet werden.Also, wenn Sie mal in der Gegend sind ;-)

Linux Café, Sotokanda 3-13-2, Chiyoda-ku, Tokyo

TYPO3 an der Open Source Conference in Tokio

Am Stand der TUGJ (TYPO3 UsersGroup Japan)

Die Open Source Conference 2009 Tokyo / Spring fand am 20. und 21. Februar 2009 statt und gab interessante Einblicke in die Open Source Welt hier in Japan. Zusammen mit weiteren Mitgliedern der TUGJ - der japanischen TYPO3 Usergruppe - war ich am TYPO3 Stand und präsentiere das CMS an interessierte Personen.

Der erste Tag der Konferenz (Freitag) war den Business Usern gewidmet, am Samstag standen vor allem die Community User im Vordergrund. Kanno-san (der Gründer von TUGJ und auch deren aktivstes Mitglied) präsentierte TYPO3 zudem auch an Seminaren während der OSC Tokio.

Die Konferenz fand in einer Berufsschule in der Nähe von Shinjuku statt. Auf insgesamt 3 Stockwerken präsentieren sich nahezu 90 Open Source Projekte. Es wurden ca. 1'500 Besucher während den 2 Tagen erwartet. Am Samstag war's wirklich voll, ich denke das Ziel wird wohl noch übertroffen dieses Jahr.

Die Konferenz findet zweimal pro Jahr in Tokio statt (Frühling und Herbst) und zudem noch an weiteren Orten verteilt über ganz Japan. Open Source ist also auch in Japan im Trend, immer mehr Personen interessieren sich dafür.

Feiertag in Japan

In Japan wird viel und lange gearbeitet

Es ist schon so... ein japanischer Arbeitstag ist lange und voll von produktiver, aber auch unproduktiver Zeit. Bei letzerem fallen mir im Unterschied zur Schweiz vor allem die langen fast nicht mehr enden wollenden Meetings auf. Und auch die vielen Formalitäten und Höflichkeiten wollen ausgetauscht sein hier im Land des Lächelns, dass das aber einfach auch Zeit braucht, scheint wohl nicht sonderlich zu interessieren. Gut, wenn das über Jahrzehnte oder sogar -hunderte schon so praktiziert wird, dann fällt einem das wohl nur auf, wenn man andere (Gaijin-)Praktiken mal kennengelernt hat.

Und das sich die Arbeit selbst durch das ständige Pflegen von Nettigkeiten nicht von selbst erledigt, scheint auch hier jedem klar zu sein. Zudem aus Meetings ja meistens noch eine dicke ToDo-Liste mit ins Büro kommt. So enden die Arbeitstage nicht selten erst um 21.00 Uhr, kurz bevor der Security-Wächter unser Büro abschliessen möchte und freundlich vor der Türe steht und winkt.

Zum Glück ist meine Unterkunft diese Woche nicht weit vom Office entfernt, in etwa 15 Minuten bin ich zu Fuss vom temporären Büro in der temporären Unterkunft. Dass aber viele japanische Angestellte ausserhalb des Zentrums von Tokio wohnen und darum nicht selten 2 Stunden (oder mehr!) Arbeitsweg pro Tag zurückzulegen, ist schon beeindruckend - aber nicht nachahmenswert. So ergeben 9:00 bis 21:00 schon mal 12 Stunden plus weitere 2 Stunden Transfer... ergibt locker 14 Stunden pro Tag. Ob deshalb wohl so viele Fahrgäste im Zug schlafen, oder die unproduktive Zeit mit Schminken ausfüllen?

Mein erster Feiertag in Tokio

Doch heute war eine Ausnahme, denn es ist Feiertag. Am 11. Februar wird die Gründung Japans am National Foundation Day (建国記念の日, kenkoku kinen no hi) gefeiert, also quasi der 1. August in Japan.

Rund um den Meiji Tempel (明治神宮, Meiji-jingū) fand ein grosser Umzug statt, den ich spontan gefunden habe, als ich beim Bahnhof Harajuku viele Leute in traditionellen Happi (法被 oder 半被) angetroffen hatte und ihnen gefolgt bin. Doch sehen Sie selbst... hier einige Bilder.