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snowflake Schweiz trifft snowflake Japan - Tag 7 - Zurück

Schade, aber alles hat ja bekanntlich ein Ende. Gerne wären wir noch etwas länger geblieben...

Wir kommen bestimmt schon bald wieder!

snowflake Schweiz trifft snowflake Japan - Tag 6 - Kanpai!

Heute ist unser grosser Tag! Am Nachmittag können wir unser Büro im World Business Garden in Makuhari besuchen. Anschliessend gibt es einen Apéro bei Thomas und Reiko zuhause. Aber bevor wir den Verpflichtungen nachkommen, können wir noch etwas die Stadt besichtigen = shoppen.

Also auf nach Ueno. Im Ameyoko Quartier gibt es entlang der JR-Linie hunderte von kleinen Geschäften mit getrockneten Fischen, Kleider, Schuhe, Handtaschen, Kopfbedeckungen aller Art, Geschenkartikel, Früchten und vielem anderen. Also alles was das Shoping-Herz begehrt. Und wer noch keine Souvenirs für die Daheimgebliebenen gefunden hat, der wird hier sicherlich fündig.

Und dann finden wir inmitten des Getümmels das Nirvana: Yamashiroya! Auf 7 Stockwerke verteilt finden wir ALLE möglichen Comic-Figuren auf T-Shirt, Kaffettassen, Tischtuch, Schuhe, als Plastikfiguren und wo man sonst noch diese Protagonisten abbilden kann... Genial!

Büro mit Aussicht!

Na ja, viel zu sagen gibt es zum noch nicht eingerichteten Büro eigentlich nicht. Die Aussicht spricht Bände. Einfach Hammer!

Kein ungewöhnliches Bild. Wer so in Europa bei uns rumlaufen würde, würde wohl nicht nur die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Aber hier in Japan ist das nichts spezielles... Gerade während Grippewellen sieht man diese Maskierten überall in Scharen.

Subway auf japanisch. Ihr seht, es ist für alles gesorgt...

Verbeugen und Kanpai im Akkord

Gleich nach der Besichtigung des Büros geht es weiter zu Reikos und Thomas Wohnung, wo wir die offiziellen Gäste im Rahmen einer Home-Party bewirten werden.

Fast alles ist schon fertig, nur Oribe-san muss noch sein selbst mitgebrachtes Aussie-Beef "grillen". Danke, es war hervorragend!

Anscheinend hat den Leuten auch unser mitgebrachter Schweizer-Käse und das Fleisch sehr geschmeckt (ja, es ist verboten dieses zu importieren, aber das haben wir glücklicherweise erst beim Rückflug mitgekriegt). Und wem die fremdartige Kost etwas schwer aufgelegen ist, der kann sich mit einem kleinen Schnäpschen abhelfen.

Der Apéro ist ein voller Erfolg. Die MitarbeiterInnen aus dem JETRO-Büro Tokyo und die MitarbeiterInnen der Chiba Präfektur amüsieren sich sehr gut. Dass sogar Michiaki Tokonami, der Director General der Investment Promotion Division, sich für den Abend Zeit nimmt, ist eine grosse Ehre für uns alle. Da stossen wir doch gerne darauf an: Kanpai!

snowflake Schweiz trifft snowflake Japan - Tag 5 - Viele Impressionen

Kappabashi dori: Das Paradies für alle Küchenchefs und diejenigen, die es noch  werden wollen. Entlang der rund 800 Meter langen Strasse befinden sich über 170 Geschäfte für Küchenutensilien: Geschirr, Besteck, Stühle, Tische, Plastikessen zum Ausstellen, Tischdecken, Servietten, Kochherde und was man sonst so alles in der Gastronomie braucht. Gleichzeitig ist diese sehr spezielle Shopping-Meile auch ein optimaler Ort um ausgefallene Souvenirs zu kaufen. Was wir auch intensiv nutzen...

Entspannen auf dem Sumidagawa

Nach der anstrengenden Shopping-Tour gönnen wir uns eine entspannende Bootsfahrt auf dem Sumidagawa von Asakusa zum Hinode-Pier. Die rund einstündige Fahrt führt uns entlang der Wolkenkratzer, deren imposante Höhe man erst so richtig realisiert, wenn man diese etwas aus der Distanz betrachtet.

Unser Schiff war leider nicht ganz so spacig wie dasjenige, welches uns entgegenkam. Dafür war unser Schiff mit dem für Japaner allerwichtigsten, wenn nicht sogar überlebenswichtigen, ausgerüstet: Ein umfassendes Essens- und Trinkangebot. Es scheint, dass Japaner nie länger als 2 Gehminuten von Nahrungsmittel entfernt sein können/dürfen. Wie sonst könnte man das über-reichhaltige Angebot an Essensständen, Getränkeautomaten und Restaurants erklären? Praktisch alle paar Meter gibt es irgend ein Geschäft, wo man sich verköstigen kann. Und wenn dann mal eine längere "Durststrecke" kommt, kann man darauf gehen, dass diese durch einen oder auch gleich mehrere Getränkeautomaten überbrückt wird. So war auch unser Boot mit einem reichhaltigen Angebot ausgestattet. Und für diejenigen, die es nicht schafften die 10 Meter zum Food zu gehen, denen bot ein nettes Fräulein mit ihrem Wägelchen die optimale Alternative.

Alt trifft neu

Der Tokyo-Tower im Hintergrund des Zojoji-Tempels illustriert auf beinahe perfekte Weise das Zusammentreffen der Moderne mit Altem. Der Zojoji Tempel ist im übrigen der Familientempel des Shoguns Ieyasu Tokugawa, der in Nikko seine letzte Ruhestätte fand.

Kaiserpalast

Mitten im Herzen Tokyos liegt der Kaiserpalast. Wir geniessen es sehr diese ruhige Oase zu besuchen. Der öffentlich zugängliche Teil ist zwar nur ein kleiner Teil des ganzen Palastareals, bietet aber einen guten Einblick in die Bauweise und vor allem auch die imposante Grösse des Palastareals.

snowflake Schweiz trifft snowflake Japan - Tag 4 - Schräg, schräger, Tokyo

Gerne stöbere ich vor und nach Reisen in den Büchern von Richard Katz. Einem deutschen Weltenbummler, der unter anderem um 1930 Japan besucht hat. Die detaillierten Beschreibungen und die alten schwarz-weiss Photos machen den Wandel, welcher gerade Japan in den letzten 80 Jahren durchgemacht hat, besonders augenfällig. Von einer vorindustriellen Kultur zu einem Hightech-Moloch unglaublichen Ausmasses innert kurzer Zeit. Zwar umfasst die Kernstadt Tokyo mit ihren 23 Bezirken nur gerade 9 Millionen Einwohner. Aber im Umland von Tokio leben über 33 Millionen Menschen und bildet somit der weltgrösste Ballungsraum.

Wohl einer der besten Einblicke in die Dimensionen der Metropole erhält man vom 45. Stockwerk des Rathauses in Shinjuku. Dass ein Rathaus zwei Wolkenkratzer mit über 50 Stockwerken umfasst, spricht jawohl bereits für die Grösse der Stadt.

Was ziehe ich mir heute an?

Wer sich bezüglich seiner Kleidung inspirieren lassen möchte, sollte unbedingt einen Spaziergang durch die Takeshita-Dori im Shibuya Quartier machen. Was man hier modisches zu sehen kriegt ist um ein vielfaches spannender und schräger als jede Mode-Messe in Mailand oder Paris.

Und die Frage, ob frau heute Turnschuhe oder Stöckelschuhe tragen will/soll wird äusserst elegant umgangen: Frau trägt einfach Turnstöggelis...

Besonders beliebt sind "Verkleidungen" im Stil von Manga-HeldInnen. Die dazu passenden Utensilien findet man in dieser Strasse. Am Wochenende treffen sich dann die Manga Fans im nahe gelegenen Yoyogi-Park um sich zu präsentieren.

Was die Takeshita-Dori für Modefreunde ist, ist Akhibara für alle Elektronik-Freaks. Alles was in irgend einer Form mit Elektronik zu tun hat ist hier zu finden. Vom Bildschirm über Computer, MP3-Player bis hin zu den allerkleinsten Transistoren für den Eigenbau ist hier alles fein säuberlich ausgestellt.

Und natürlich fehlen auch die obligaten Playhalls nicht, wo man sich stundenlang mit den verschiedensten neuen und alten Games vergnügen kann. Wer es gerne laut, stickig und verraucht mag, der wird hier gerne einige Stunden verbringen...

snowflake Schweiz trifft snowflake Japan - Tag 3 - Nikko: Kultur pur

Heute gibt es Kultur in Hülle und Fülle. Wir besuchen das  Mausoleum des ersten Shōgun Tokugawa Ieyasu und den Nikkō Futarasan-Schrein. Die reich geschmückten Tempel- und Schreinanlagen, Pagoden, Toriis, Brunnen beeindrucken uns. Die Tempelanlagen sind so schön verziehrt, dass beim Fertigstellen die Baumeister Angst bekamen, dass die Götter ob der vollkommenen Schönheit missgestimmt werden könnten - und haben kurzerhand einen Eingangspfosten extra umgekehrt eingebaut um die Perfektion zu durchbrechen...

Das folgende Video von NHK zeigt übersichtlich die umfassenden Anlagen in einem kurzen Bericht.

Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen

Ich habe mich immer gefragt woher die berühmten drei Affen ursprünglich stammen. Und siehe da: Plötzlich stehen sie vor mir. Die Affen entstammen der buddhistischen Lehre und stehen für "über etwas Schlechtes weise hinwegsehen". Wieder was gelernt...Nach unserem tätigen Ausflug durch die alte Kultur Japans geht es weiter mit dem Shinkansen nach Tokyo. Der Zug bringt uns in einer rasanten Fahr mitten ins Herz der Metropole, wo wir die nächsten Tage bleiben werden.