todoyu gewinnt OSBF Award!!

31. Januar 2009 von azimmermann 0 Veröffentlicht unter Events, todoyu

todoyu gewinnt OSBF Award!!

todoyu (by snowflake.ch) gewinnt den 3. Platz beim diesjährigen OSBF-Award in Nürnberg. Die Taskverwaltungs- und Projektmanagement Software todoyu hat die 15-köpfige Jury überzeugt.
Wir sind zur Zeit mit Hochdruck dabei den Code einem leichten Rewrite zu unterziehen und die API für die OS-Version sauber vorzubereiten, so dass die OS-Welt todoyu beliebig einsetzen und ausbauen kann. Ausserdem steht natürlich auch die Lokalisierung ganz oben auf der Liste, damit auch andere Sprachen bedient werden können. Die Roadmap sieht die Veröffentlichung der OS-Version auf Juni 09, in mindestens 2 Sprachen, deutsch und englisch, vor.

Mehr infos auf www.todoyu.com

TYPO3 4.2.5 steht zum Download bereit!

24. Januar 2009 von Mario Rossi 0 Veröffentlicht unter TYPO3

Bugfixes von 4.2.4 behoben.

Kurz nach dem Release von 4.2.4 entdeckten die Entwickler noch 2 Bugs, die unbedingt gefixt werden mussten. Deshalb also 4 Tage später gleich noch eine neue Version:

http://wiki.typo3.org/TYPO3_4.2.5

Temporäres Office in Tokio

21. Januar 2009 von tschlaepfer 0 Veröffentlicht unter 日本

Für die Phase der Firmengründung haben wir temporäre Büroräumlichkeiten in Tokio bezogen. Für eine Kontaktaufnahme ist snowflake in Japan vom 21. Januar bis 3. April 2009 unter folgender Adresse erreichbar:

snowflake Japan
Mr. Thomas Schlaepfer
#12, JETRO Invest Japan Business Support Center
7F, Ark Mori Bldg. 1-12-32 Akasaka, Minato-ku, Tokyo
107-6006 JAPAN

Telefon: +81 3 3582 5392
Fax: +81 3 3582 8334
E-Mail: tschlaepfer@ who-needs-spam. snowflake.ch Unsere Anschrift in Nihon-go

snowflake Japan
〒107-6006
東京都港区赤坂1-12-32 アーク森ビル 7階
JETRO対日投資ビジネスサポートセンター 12号室

TEL: 03-3582-5392
FAX: 03-3582-8334


大きな地図で見る Ein kleiner Bürorundgang…

Gerne führe ich Sie kurz durch die modernen Büroräumlichkeiten der japanischen Aussenhandelsförderorganisation JETRO, welche uns im Rahmen des Invest Japan-Programms das “Office #12″ im Business Support Center zur Verfügung gestellt hat.

TYPO3 4.2.4 steht zum Download bereit!

Mario Rossi 0 Veröffentlicht unter TYPO3

3 kritische Security Fixes

Ab sofort kann auf typo3.org/download/packages/ die neueste TYPO3 Version 4.2.4. heruntergeladen werden.
Das komplette Changelog kann unter wiki.typo3.org/TYPO3_4.2.4 nachgelesen werden.Die 3 kritischen Security Fixes sind hier beschrieben: news.typo3.org/news/article/multiple-security-issues-found-in-typo3-core-1/

Yokoso Japan

16. Januar 2009 von tschlaepfer 0 Veröffentlicht unter 日本

Oder übersetzt: Willkommen in Japan! So stand es auf dem Plakat im Flughafen Narita. Vielen herzlichen Dank! Hier bin ich also und bin gespannt auf die vielen Abeuteuer, die ich mit Sicherheit erleben werde.


Doch was ist eigentlich meine Mission?

Ein ganz grosses Vorhaben! Ich gründe für snowflake die erste Geschäftsstelle ausserhalb der Schweiz. snowflake wird auch in Japan Produkte basierend auf Open Source Software anbieten und auch TYPO3 hier weiter bekannt machen.

Und warum gerade Japan? Vielleicht weil man die grösste Herausforderung immer zuerst anpacken sollte? Denn Japan ist bekannt für:
- die beste Servicequalität der Welt
- anspruchsvollste Kundschaft, die von Anbietern nicht nur als Könige sondern sogar als Götter verehrt werden (お客様は神様です。 ausgesprochen: o-kyakusama wa kamisama desu.)
- High-Tech überall
- ein riesiger Markt, die zweitgrösste Wirtschaftsmacht der Erde

Doch obwohl wir alle Japan als sehr fortschrittliches Land kennen, werden Open Source Technologien noch bedeutend weniger oft eingesetzt als im uns bekannten Heimmarkt Schweiz. Zuerst dachten wir, die Japaner hätten bestimmt schon die “nächste Generation” im Einsatz und interessieren sich daher überhaupt nicht mehr dafür. Doch während der 3-jährigen Vorbereitungszeit mit mehreren Reisen nach Japan zur Marktabklärung und Teilnahme an Messen haben wir uns überzeugen können, dass unser Know-how und die von uns angewendeten Technologien wie TYPO3 sehr wohl von Interesse sind.

Besteht snowflake in Japan die Prüfung? Das weiss man erst mit Sicherheit wenn man es auch probiert. Genau das machen wir jetzt. Ein Bestehen im japanischen Markt bedeutet für snowflake unteranderem ein Leistungsausweis in Sachen Service, Qualität und Innovation. Und sollten wir allenfalls noch nicht auf dem geforderten Niveau sein, dann werden durch die Verbesserungen nicht zuletzt auch unsere Kunden in der Schweiz davon profitieren.

Dazu kommt, dass wir uns natürlich nicht einen Markt aussuchten, der in Bezug auf TYPO3 bereits gesätigt ist. Das ist definitiv nicht der Fall. TYPO3 ist als mächtiges und praxiserprobtes Open Source CMS noch sehr unbekannt in Japan.

Ist das denn so einfach in Japan Fuss zu fassen? Nein absolut nicht, denn die sprachliche Barriere, die kulturellen Unterschiede und die komplett andersartige Denkweise der japanischen Kundschaft machen es zu einem wirklichen Abenteuer. Aber interessante Produkte, schneller Support, tolles Design und faire Preise werden auch in Japan geschätzt. Und mit einer Prise Swissness ist man in Japan immer noch so exotisch wie die japanische Reisegruppe in den Schweizer Bergen mit der fähnchenschwingenden Hostess.

T3Blog als Beispiel

Ein Beispiel für eine bereits erfolgte Verbesserung ist T3Blog, die TYPO3 Blog Extension mit der auch dieser snowflake Blog arbeitet. Blogs sind in Japan sehr weit verbreitet, es ist eine richtiggehende Blogger-Nation. Die Nachfrage nach Software mit Blog-Funktionalität daher gross, aber auch anspruchsvoll. Der eigentliche Ursprung warum snowflake überhaupt eine Blog Extension für TYPO3 entwickelte, lag in einem Pilotprojekt für das grosse Verlagshaus Kodansha . Ein snowflake Entwickler reiste dafür nach Tokyo und implementierte TYPO3 samt Blog. Die damals verwendeten Extensions waren dem Kunden aber zu kompliziert und zu aufwändig. Diese Herausforderung war für uns Ansporn genug um mit der nun veröffentlichen T3Blog-Extension Abhilfe zu schaffen.

Ich bin absolut überzeugt, dass im Dialog mit Interessenten, Kunden und Partner noch viele neue spannende Projekte entstehen werden.

Blogge jetzt aus Japan

14. Januar 2009 von tschlaepfer 0 Veröffentlicht unter 日本

Ein Alien mehr in Japan

Ausgestattet mit einem 3-Jahres-Visa von der japanischen Botschaft in Bern machte ich mich im Dezember 2008 auf den Weg nach Japan. Der Botschaftsangestellte in Bern wies freundlich darauf hin, dass ich mich dann bei der Behörde, wo ich Wohnsitz nehme in Japan, rechtzeitig anmelden muss. “Jawohl, das mach ich”, antwortete ich ihm und fragte noch, wie viel Zeit ich denn für die Suche nach meiner neuen Bleibe hätte. Er meinte nur, dass ich bei der Einreise dann die entsprechenden Anweisungen erhalten werde.

So war’s dann auch… ohne irgendeine Frage über meine Pläne (wofür, wohin, wie lange, usw.) klebte der Beamte den QR Code Sticker mit der Einreisebewilligung in meinen Pass und legte noch ein kleines Papier mit Anweisungen dazu. Der Titel: Registration of Aliens in Japan . Nun gut, dass ich nach einem 12-stündigen Flug nicht mehr so fit aussehe, ist wohl jedem verständlich… mich aber dann als Alien zu bezeichnen, fand ich schon etwas merkwürdig.

Neuerdings muss man bei der Einreise auch seinen Fingerabdruck hinterlassen und ein webcam-ähnliches Ding (es erinnerte mich spontan an Wall-E, den süssen Roboter aus dem Kinofilm den ich mir im Flugzeug angeschaut hatte) schiesst dazu noch ein Porträtfoto, so ähnlich also wie vielleicht aus den USA bekannt. Speditiv war das ganze Prozedere aber allemal. Mein Dankeschön geht an die Botschaft in der Schweiz und den effizienten Beamten am Flughafen Narita.

Im Zettel stand dann auch die Frist von 90 Tagen. Meine Probezeit in Japan ist also auf 3 Monate begrenzt. Danach muss ich entweder wieder zurück in die alte Heimat oder darf dann als registriertes Alien meine neue Heimat noch etwas länger kennenlernen, bis maximal 3 Jahre. Wie es dann weitergeht? Hmmm, bestimmt kann ein Alien auch Verlängerungen beantragen, höchstwahrscheinlich aber nur die artigen Alien. Also muss ich mich nun schnellstens mit den Benimm-Regeln zuwenden, quasi den japanischen Knigge. Und davon gibt’s unglaublich viele! Hier ein erstes Regel-Müsterli:

Regel 1: Der Handy-Benimm-Modus

In jedem Zug gibt’s den “manner mode”-Sticker. Darauf wird beschrieben, dass jeder Fahrgast das Mobiltelefon während der Zugreise gefälligst auf stumm schalten sollte. Warum? Weil wenn ein keitai denwa 携帯電話, so heissen hier die Natels) durch einen unvorhergesehen Anruf in helle Aufruhr versetzt wird und wilde Klänge von sich gibt, der mitreisende Fahrgast das gar nicht toll findet. Deshalb soll der Handy-Besitzer sich artig benehmen und eben den “Benimm-Modus” auf seinem Handy aktivieren. Darunter wird selbstverständlich auch verstanden, dass der Angerufene das Gespräch natürlich nicht annimmt, vielleicht aber freundlich eine Mitteilung an den Anrufer schickt, “bin grad unterwegs im Zug”. Dafür gibt es sogar ein spezielles Emoji, denn wer will diesen Satz schon Tausend mal tippen. Doch zu den Emoji komme ich ein anderes Mal.

Falls es, und das aus nur schwer zu begründenden Notfällen, trotzdem zu einem Gespräch während der Fahrt kommen sollte, ist das möglichst leise und kurz zu erledigen. Es empfiehlt sich dabei auch die Hand vor den Mund zu halten um noch mehr Lärm und Unheil zu vermeiden.

Keitai OFF!

Zeit im Zug sinnvoll nutzen

OK, ich habe verstanden, keine Gespräche im Zug. Aber ist das Zugfahren so nicht langweilig? Gar keine Gespräche der mitreisenden Fahrgäste mehr mithören oder die SMS-Konversation des Nachbarn mitverfolgen? Ich brauchte nicht lange zu suchen, da fand ich schon etwas spannendes… eine erst gerade zugestiegene junge Dame packte ihr ganzes Schmink-Köfferchen aus und fing an sich ungestört zu schminken. Die Zugsreise vom Flughafen Narita bis nach Tokyo dauerte vielleicht etwas mehr als eine Stunde, während dieser Zeit verwandelte sie sich von einem leicht blassen Mädchen zu einem regelrechten Vamp. Ich habe Puderdöschen, Mascara & Co. nicht mitgezählt, es waren einfach zu viele.

Ich erinnerte mich an die Pausengespräche mit früheren Arbeitskolleginnen. Da war ich mal eine Zeit lang der einzig männliche Anwesende in der Abteilung und die Damen plauderten über die besten Strumpfhosen-Marken und sonst noch wichtige Frauenthemen. Irgendwie fühlte ich mich da falsch am Platz, aber mit diesem nun erworbenen Know-how hätte ich da voll mithalten können. Viele Fahrgäste fanden das aber nicht wertvoll und haben einfach nur geschlafen, oder meditiert? Denn oft erwachten sie urplötzlich wie aus dem Tiefschlaf, stehen auf und bis der Zug zum Stillstand gekommen ist und die Türe sich geöffnet hat, sie nur noch einen Schritt nach draussen benötigt haben. Also ein Roboter war’s nicht, da bin ich mir ganz sicher!

Mitmachen

Liebe Blog-LeserInnen, begleiten Sie mich in Japan. Ich möchte Sie gerne teilhaben lassen an meinem Abenteuer und hoffe, dass Sie den einen oder anderen Nihon-Blog-Beitrag lesenswert finden werden.

Und wenn ich über etwas berichten soll, dass Sie speziell interessiert aus dem Land der aufgehenden Sonne, dann schreiben Sie einfach einen Kommentar. Als Japan-Lehrling weiss ich natürlich noch nicht alles perfekt, aber ich werde mich bemühen, mehr über Ihr Themenvorschlag in Erfahrung zu bringen.

モ〜ウ〜….もう….

13. Januar 2009 von tschlaepfer 0 Veröffentlicht unter 日本

も〜う、

今年も明けて1月も半ばを過ぎてしまいましたが、

本年もどうぞよろしくお願い申し上げます。